4 gute Gründe für die vegane Ernährung von Hunden und Katzen

Für die meisten Menschen ist es leider noch immer undenkbar, keine Tierprodukte zu konsumieren. Und das trotz der Tatsache, dass Dank allen verfügbaren Informationen und dem riesigen Markt an pflanzlichen Produkten heute kein vegan Lebender auf irgendetwas verzichten muss.
Selbst viele Veganer haben massive Vorbehalte gegenüber einer pflanzlichen Ernährung, wenn es um ihre Haustiere geht. Unserer Meinung nach beruht das auf Vorurteilen, die verhindern, sich mit diesem Thema zu beschäftigen.
Darum wollen wir Dir nun vier gute Gründe dafür nennen, auch Deine Hunde und Katzen rein pflanzlich zu füttern.

 

 

1. Jedes Tier hat das Recht auf ein Leben ohne Ausbeutung

Den sogenannten „Nutztieren“ wird durch die Erzeugung von Tierprodukten erhebliches Leid angetan – und das, obwohl wir alle sehr gut ohne diese Waren auskommen. Auch die Tierhaltung in Biobetrieben macht leider keinen wesentlichen Unterschied. Und am Ende steht immer die Tötung eines empfindungsfähigen Wesens, das leben wollte.
Nur der Boykott dieser Industrie durch eine vegane Lebensweise kann etwas daran ändern. Inzwischen ist bekannt, dass auch Hunde und Katzen keine Nährstoffe tierischer Herkunft benötigen. Es gibt ein großes Angebot gesunder und hochwertiger veganer Futtermittel, Leckerlis  usw.
Es gibt somit keinen Grund mehr, weiterhin andere Lebewesen für unsere geliebten tierischen Freunde unnötig leiden zu lassen.

 

2. Pflanzliche Ernährung ist auch für Hunde und Katzen gesund

Moderne rein pflanzliche Futtersorten, umfassende Informationen und ggf. eine professionelle Beratung ermöglichen die vegane Ernährung von Haustieren wie Hunden und Katzen. Aussagen wie z. B. „Hunde brauchen Fleisch“ sind ernährungsphysiologisch längst widerlegt worden.
Bei einigen Erkrankungen oder auch Futtermittelallergien kann vegane Ernährung zudem sehr hilfreich sein und gesundheitliche Probleme oft lindern oder gar beseitigen. Wichtig ist hierbei (genau wie bei uns Menschen), sich großes Wissen darüber anzueignen und sich bei Bedarf von Spezialisten auf diesem Gebiet Unterstützung zu holen.
Wir von love & peas können Dir diesbezüglich von Herzen den Tierarzt Dr. med. vet. Uwe Romberger empfehlen, der auf die vegane Ernährung von Hunden spezialisiert ist.

 

3. Die vegane Lebensweise ist umweltfreundlich

Waren tierischer Herkunft sind nicht nur mit unermesslichem Leid und zahlreichen Grausamkeiten verbunden, sondern schädigen auch die Umwelt.
U. a. vergeudet ihre Erzeugung Ressourcen wie z. B. Wasser und Energie, sie verunreinigt die Böden und führt zur Abholzung des Regenwaldes. Auch die Entwaldung und Klimaschädigung gehören zu ihren Folgen, zudem zerstört man so den globalen Wasser- und Sauerstoffkreislauf. Das Aussterben vieler Tier- und Pflanzenarten hängt ebenfalls damit zusammen.
Darüber hinaus verschwendet die Herstellung nicht-veganer Produkte massiv Pflanzennährstoffe, weil diese sozusagen den „Umweg“ über das Tier nehmen. Vernünftiger und nachhaltiger ist es selbstverständlich, auf diese zu verzichten und direkt pflanzliche Kost zu sich zu nehmen. Das gilt natürlich ebenso für unsere Hunde und Katzen.

 

 

4. Tierprodukte verstärken das Welthungerproblem

Der Konsum von tierischen Produkten verschärft das riesige Welthungerproblem zusätzlich. Und natürlich ist das ganz unabhängig davon der Fall, ob es sich hierbei um Lebensmittel für den menschlichen Verzehr oder z. B. um Hundefutter handelt.
Denn man importiert Futtermittel für die kommerzielle Tierhaltung aus Regionen, in denen die Menschen sowieso schon aus verschiedenen Gründen unter Hunger leiden.
Ebenso nimmt man ihnen durch den Anbau von Soja oder Getreide zum selben Zweck darüber hinaus die Möglichkeit, diese Flächen anderweitig zu nutzen. Weil die Anbauflächen und Ressourcen für die Herstellung von Tierprodukten vergeudet werden, nimmt man der dortigen Bevölkerung so die Chance, pflanzliche Lebensmittel anzubauen.
Unsere Konsum- und Ernährungsgewohnheiten sind somit ein maßgeblicher Faktor, der das Ende des Hungerproblems in weite Ferne rücken lässt. Würden wir stattdessen vegan leben und auch unsere tierischen Freunde daheim pflanzlich ernähren, wäre eine Lösung in Sicht. Dann würden Ressourcen geschont und keine Pflanzen und Anbauflächen mehr vergeudet, sodass genug Lebensmittel zur Verfügung stünden.

 

Veganes Tierfutter hat einige Vorteile

Wie Du siehst, macht es durchaus Sinn, auch Haustiere rein pflanzlich zu ernähren. Vor allem Hunde vermissen auch nichts, wenn sie vegan ernährt werden. Denn ihnen schmeckt ihr pflanzliches Futter sehr gut!
Zudem ist es schlicht und einfach konsequent. Denn wie sollen die Tierausbeutung und die weiteren negativen Folgen von tierischen Produkten gestoppt werden, wenn diese ohne Notwendigkeit weiterhin für die Versorgung von Hunden und Katzen konsumiert werden?

Weitere ausführliche Informationen zu diesem Thema findest Du in den Artikeln „Was muss ich beachten, wenn ich meinen Hund vegan füttern will?“ und „Welche Erfahrungen machen Tierärzte mit veganer Hundeernährung?“.

Denkst Du bereits darüber nach, Deinen Fellfreund vegan zu füttern oder tust Du das vielleicht sogar schon? Schreibe uns dazu gern ein Kommentar.

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